Methoden der auditiven virtuellen Realität für die Virtualisierung der Klangbeurteilung im Musikinstrumentenbau
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Abstract:
Die Beurteilung der Klangeigenschaften von Musikinstrumenten ist ein wichtiges Element im Umfeld von Handwerksbetrieben im Musikinstrumentenbau. Sie ist Teil vieler Prozesse wie zum Beispiel der Vermarktung der Instrumente oder dem Zielklangdesign. Zur Durchführung der Klangbeurteilung werden meist Vor-Ort-Tests bevorzugt. Diese lassen sich in einigen Fällen jedoch nicht oder nicht unmittelbar realisieren - etwa beim wichtigen initialen Schritt der Kundenakquise, insbesondere in Anbetracht eines oft national beziehungsweise international gestreuten Kundenkreises. Ein möglicher Lösungsansatz ist hier die Nutzung auditiver virtueller Realität. Eine besondere Herausforderung besteht darin, mit einem im handwerklichen Umfeld realisierbaren Aufwand, eine virtuelle Klangbeurteilung mit einer möglichst hohen Realitätsnähe umzusetzen. In einem Projekt der WIR!-Bündnisinitiative I-Ma-Tech wurde untersucht, inwiefern vor diesem Hintergrund die Beurteilung der Klangeigenschaften von Musikinstrumenten mit Hilfe von Techniken der auditiven virtuellen Realität in virtuelle Szenarien überführt werden kann. Dabei stand die Verwendung kopfhörerbasierter Verfahren im Vordergrund. Der vorliegende Beitrag diskutiert Vor- und Nachteile von Methoden zur Umsetzung einer virtuellen Klangbeurteilung, die für das handwerkliche Umfeld als geeignet erscheinen.