Contribution

One-Way-Theorie, DAGA-Bibliographie 2025

* Presenting author
Day / Time: 19.03.2025, 16:40-17:00
Room: Room 18
Typ: Regular Lectures
Abstract: Die Bibliographie der 23 DAGA-Artikel zur ONE-WAY-THEORIE (zzgl. 5 englischsprachigen MDPI-Fachartikeln und 3 Patentschriften) möge jungen und erfahrenen WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen im Bereich Akustik und Physik einen Überblick geben und zum Selbststudium motivieren. Trotz der hohen physikalischen Relevanz von Wellengleichungen sowie der in o.g. Veröffentlichungen klar beschriebenen Vorteile der "impulsbasierten" ONE-WAY-THEORIE gegenüber dem "kraftbasierten" Two-Way-Ansatz findet bislang keine akademische Auseinandersetzung bzw. Wissensvermittlung oder Weiterentwicklung statt. -- Die One-Way-Wellengleichung 1. Ordnung ermöglicht durch ihre mathematische Simplizität ("Einfach-Ableitungen") bei Wellen in inhomogenen und anisotropen Medien analytische Berechnungen und präzise Messdatenanalysenbz w. schnellere Simulationen, z.B. im Kontext geophysikalischer Messungen, bei der Lärmkartenerstellung, Klimamodellierung etc. Im Sinne der Kontinuumsmechanik wird stets mit der Verschiebung s=s(x) gerechnet, was u.a. die Berechnung gekrümmter Wellenpfade in inhomogenen Medien erlaubt. Durch die Einführung der "kombinierten Feldvariable" (Es) (E=Elastizitätsmodul) wird die One-Way-Wellengleichung in die "Operatorform" überführt und gelöst. Der Schalldruck im 1D-Fall wird mit p=Es' berechnet. Steh-Wellenfelder durch überlagerte Einzelwellen lassen sich natürlich ebenfalls berechnen bzw. für den trivialen Spezialfall des homogenen isotropen Mediums die traditionelle Two-Way-Stehwellengleichung 2.Ordnung bzw. der d'Alembert Operator herleiten. -- Angesichts Ihrer Vorteile wird sich die impulsbasierte ONE-WAY-THEORIE bei Wellenberechnungen in der Akustik und anderen wissenschaftlichen und technischen Fachdisziplinen mittelfristig als Standard durchsetzen.